Costa Rica
Costa Rica Flora

Costa Rica beherbergt rund 12.000 Pflanzenarten - das sind etwa 4% der derzeit weltweit bekannten Arten. Auf kleinster Fläche findet man hier eine kaum zu übertreffende Fülle an Pflanzen in ökologisch unterschiedlichsten Lebensräumen.

 

Pflanzen des Regenwaldes in Costa Rica

Mahagoni, Kapokbaum, Balsabaum, Cecropia oder Kanonenbaum, Kautschukbaum, Kakaostrauch

Würgefeige: Die Gattung Ficus zählt mit über 800 Arten und den verschiedensten Lebensstrategien zu den interessantesten tropischen Familien. Die Früchte der Würgefeige dienen Vögeln und Affen als Nahrung - im Gegenzug verbreiten die Tiere die Samen der Pflanzen über ihren Kot. Gelangt solch ein Samen auf den Ast eines Baumes, so keimt er unter geeigneten Bedingungen aus und schickt Luftwurzeln in Richtung Boden. Die junge Ficus-Pflanze lebt also epiphytisch bis zu dem Zeitpunkt wo sie den Boden erreicht, dann verdicken sich die vorher nur schnurartigen Luftwurzeln und umschlingen den Wirtsbaum derartig fest, daß der Nährstoff- und Wassertransport unterbrochen und der Baum regelrecht "erwürgt" wird. Nun übernimmt die Würgefeige den Platz des Wirtsbaumes, der abgestorben noch als Stütze dient für den "Baumtöter", auf spanisch matapalo.
Schwarze Palme
Breiapfelbaum, Zapotill
Baumfarne: In Costa Rica findet man um die 800 Farnarten, davon zählen einige zu den sogenannten Baumfarnen, die wegen ihrer Größe besonders auffällig erscheinen. Sie sind mit rund 300 Arten in den neuweltlichen Tropen vertreten und können in den feuchten Bergnebelwäldern Höhen von 12 m erreichen.
Fensterblatt
Orchideen: Bei einer Costa Rica Reise könnten Sie theoretisch über 1400 Orchideenarten bewundern, eine davon, Cattleya skinerii, wurde unter anderen zur Nationalblume erklärt. Orchideenfans und allen Blumenliebhabern ist ein Besuch eines der Botanischen Gärten, wie dem Jardin Lankester bei Cartago, wärmstens empfohlen.
Bromelien, Gunnera insignis, Heliconien, Passionsblume können unter anderem bei Costa Rica Reisen bestaunt werden.

 

Tropische Trockenwald in Costa Rica

Der costaricanische tropische Trockenwald ist gekennzeichnet durch seine laubwerfenden nicht allzu hohen Bäume, relative Artenarmut und vielfache Anpassungen der Pflanzen an die Trockenheit, wie zum Beispiel zu Dornen umgebildete Blätter oder Tendenzen zur Sukkulenz (Verdickung verschiedener Pflanzenteile zur Wasserspeicherung). Klimatisch kann solch ein Wald nur in Gebieten entstehen, wo sich Regen- und Trockenzeit klar voneinander abgrenzen. In Costa Rica findet man noch Reste dieses einzigartigen Lebensraumes, der einst die gesamte Pazifikküste von Mexiko bis zum südlichen Ecuador bedeckte, im Nordwesten des Landes (Sta.Rosa-Nationalpark). Beim Einsetzen der Regenzeit verwandelt sich dieser scheinbar leblose Wald in ein wahres Blütenmeer.

 

Pflanzen des Trockenwaldes

Kaschubaum, Goldregenbaum, Goldbaum, Kalebassenbaum, Pochote können Sie bei Reisen in Costa Rica häufig sehen.
Guanacaste-Baum: Der Nationalbaum Costa Ricas mit seinen charakteristischen eingedrehten Früchten, ist ebenfalls an die Trockenheit im Nordwesten des Landes angepaßt; übrigens war er auch namensgebend für die Provinz Guanacaste

   

Küstenvegetation

Entlang der Küstenstreifen hat sich eine eigene salztolerante Vegetation etabliert.
Kokospalme, Meertraube, Indischer Mandelbaum, Manzanillobaum, Wasserhyazinthe, Mangroven, Korallenbaum, BougainvilleaMandelbaum, Manzanillobaum, Wasserhyazinthe, Mangroven, Korallenbaum, Bougainvillea, Weihnachtsstern, Stechapfel, Roseneibisch/Hibiscus werden häufig während Costa Rica Reisen gesehen.
Baum der Reisenden: Wasser, dass in Zisternen am Blattgrund gesammelt wird, hilft über den großen Durst hinweg, daher der Name Gummibaum

 

Nutzpflanzen in Costa Rica

Orleansbaum
Rizinus oder Wunderbaum
Teakholzbaum
Zuckerrohr: Woher diese Grasart stammt, ist nicht bekannt, wahrscheinlich handelt es sich aber um das Ergebnis verschiedenster Kreuzungen. In Europa begann man im 7. Jahrhundert mit der Kultivierung, zunächst in Spanien, später auf den Kanarischen Inseln. In der heutigen Zeit setzt man vor allem im karibischen Raum, in Mittelamerika und im nördlichen Südamerika auf Zuckerrohr. Der Zuckergehalt schwankt um die 15%. Als Nebenprodukt bei der Zuckergewinnung fällt die Melasse an, vergoren, wird sie zu Rum destilliert. Oft erhält man gepreßten Zuckerrohrsaft oder einfach ein Stück Rohr zum Kauen.
Brotfruchtbaum
Maniok, Yuca
Reis: Hauptanbaugebiete in Costa Rica sind in Guanacaste und an der Pazifikküste.

Ananas, Avocado, Bananen, Baumtomate, Stachelannone, Guave, Mango, Papaya, 

Sternfrucht, Tamarinde

 

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